Horrorfilme sind ja eigentlich nicht wirklich mein Genre, aber ab-und-zu lass ich mich dann doch mal überreden mir einen anzuschauen. Nachdem ich “The Descent” sehr gut und “The Hills Have Eyes” eher mässig bis saumässig fand, war diesmal Wolf Creek an der Reihe. Ein Film von dem Quentin Tarantino sagt er würde alle Filme der letzten Jahre in den Schatten stellen…
Die beiden Engländerinnen Liz (Cassandra Magrath) und Kristy (Kestie Morassi) planen mit ihrem australischen Freund Ben (Nathan Phillips) einen ausgelassenen Road Trip durch Australien. Sie wollen von Broome quer durchs Land cruisen um nach einigen Wochen in Cairns an der Nordküste anzukommen. Besonders freuen sie sich aber auf einen Zwischenstop am Krater von Wolf Creek, ein gottverlassenes Nationalpark-Gebiet im Nirgendwo. Als ihr Auto nach einer Wanderung versagt sind sie der Verzweiflung nah, fanden aber in dem Känguru-Jäger Mick (John Jarratt) einen scheinbaren Freund in der Not. Nach einer Runde mit relativ angespanntem Small-Talk am Lagerfeuer kommt Liz einige Zeit später gefesselt in einer Baracke zu sich und findet die Freundin gefesselt und gefoltert vor… So nimmt das Leiden seinen Lauf.
Der Jäger Mick kommt eher daher wie ein Urgrossvater von Crocodile Dundee, trotz allem ist er aber ein Mensch und kein verstrahlter Mutant oder Halbzombie wie in “The Hills Have Eyes” oder “Wrong Turn” zuletzt gesehen, was diesen Film interessanter wirken lässt. Allerdings können nächtliche Rasereien im Canyon und bissige Rottweiler den Film nicht retten. Der Regisseur und Kinodebütant Greg McLean lässt sich mit dem Aufbau seiner Geschichte derart viel Zeit das einige wohl erst gegen Ende erschrocken aus dem Schlaf aufschrecken werden.
Mein Fazit bleibt also relativ schlecht. Auch wenn dieser Film sicherlich in seinen vereinzelt wichtigen Szenen eine Genre-Perle darstellt, so ist er doch im Aufbau nicht mehr als eine Orientierungslose Verfilmung einer angeblich wahren Geschichte.
Wolf Creek
Horror
Australien 2004
Regie: Greg McLean
FSK ab 18 Jahren
99 Min.
Verleih: Kinowelt
Kinostart: 13.07.2006
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2008-02-05 20:00
Spitzen Besetzung, leider zuwenig Spaß und zuviel wehleidige Story.
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I Am Legend
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Respekt an die Autoren, aus einer doch recht langweiligen Story einen atmosphärischen Film gemacht. Gefällt mir sehr gut.
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Bis auf einige interessante Kamerafahrten, eher fad. Da bleib ich lieber beim Comic. Josh Hartnett glänzt allerdings mit seinem 3-Tage-Bart
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Das perfekte Beispiel dafür, dass eine gute Besetzung noch lange keinen guten Film macht.
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Von brilliant bis ernüchternd, in diesem Sammlerwerk der Regiekunst ist alles vertreten.
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2007-06-23 19:46
“May the best hitman win.” – Der Plot ist absolut Programm und beschreibt nahezu den kompletten Film.
0.3











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lutz said,
29. Juli 2006 @ 01:05
ich mag keine grusel filme