home mail us syndication

Long time, no see


wordpress“Der 28. Februar ist der 59. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 306 Tage (in Schaltjahren 307 Tage) bis zum Jahresende.”
So lang ist’s her, seit hier der letzte Beitrag geschrieben wurde.
Seitdem ist nicht etwa die Zeit stehen geblieben, auch war ich nicht untätig und habe einfach nichts getan… ich kam einfach nicht dazu hier groß etwas zu schreiben. Da ich eigentlich in den letzten Jahren immer Versucht war hier etwas mehr Qualität als studide Quanität zu fabrizieren, wollte sich eigentlich nie so recht ein Thema finden.

Momentan sitze ich beruflich an einem neuen Wordpress-Projekt, was mir mittlerweile einige (weitere) graue Haare bereitet hat.
Wordpress als Blog-Software ist perfekt, ausgereift und allseits beliebt. Wordpress als CMS ist auch eine feine Sache und nutze ich immer wieder gerne. In diesem Fall nutze ich Wordpress allerdings als CMS und als Blog-Software, was so einige eigenartige Verdrehungen impliziert.

So muss eigentlich in jedem Template ein ganzer Wust an Abfragen eingebaut werden, um herauszufinden in welchem Bereich man sich gerade befindet. Sollte jemals jemand auf die Idee kommen, bestimmte Kategorien zu entfernen… oha, ‘ne runde Jenga?
Dennoch bin ich zufrieden, es funktioniert prächtig und ist weiterhin sehr modular und natürlich zu 100 Prozent updatefähig.
Mehr dazu in der nächsten Woche.

Permalink

 

The Prodigy – Invaders Must Die


theprodigyJetzt muss es raus, ich bin wieder süchtig. Es wird mich sicher nicht mehr so übermannen wie es damals möglich war, aber die Sucht ist wieder da. Ich spreche hier nicht von Drogen im allgemeinen Sinne, sondern eher von dieser immer wiederkehrenden Sucht nach schneller und harter Musik. Wie man an meinem Last.FM Profil unschwer erkennen kann, ist mein Musikgeschmack sehr – sehr breit gefächert und so findet auch hier und da mal elektronisches neben hartem Rock seine Berechtigung.

Seit letzter Woche Freitag bin ich stolzer Besitzer des neuen The Prodigy Albums. Nachdem ich mir online schon einige Stücke aus der Promo angehört hatte und davon nicht sonderlich begeistert war, ist das fertige Album in meinen Augen Ohren ein grandioser Flashback in die ‘90er mit all seinen Facetten und meiner streckenweise skurril verbrachten Jugend in Belgien. In der Zeit, in dem Land, kam man um The Prodigy einfach nicht herum, die Jungs aus England landeten einen Volltreffer nach dem anderen und lockten viele aus meinem Freundeskreis zum sogenannten Acid House und Breakbeat. The Prodigy war allgegenwärtig.

Es gibt sicherlich auch auf dem neuesten Album einige Ausrutscher die schnell mit dem Skip-Button versehen werden, aber dennoch gibt es herausragende Stücke welche – natürlich gepaart mit Erinnerungen – immer wieder mein Gefallen finden. Um besonders eines zu nennen wäre da Warriors Dance auf meiner Nummer 1. Es klingt als hätten sich Keith Flint und seine Kumpanen nach Experience im Keller eingeschlossen und jeglichen Einfluss der Musik negiert. Mir fehlt ein wenig der eingehende Klang von Keith Flint aus Songs wie Breathe und Firestarter, dafür habe ich mir allerdings soeben Their Law – The Singles 1990–2005 bestellt, damit habe ich alle Originals und die besten Remixe auf einem Album.

Wer auch immer in den nächsten Wochen Monaten mit mir Auto fährt, muss sich auf laute Musik einstellen. The Prodigy – Invaders Must Die weiterlesen…

Permalink