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Kopfüber in den Magento-Teich


Vor einigen Monaten kam ein alter Freund auf mich zu mit der Anfrage einen großen Shop zu erstellen. Zu allererst sprach nichts dagegen, der einzig wackelige Gedanke die Angst dabei war eigentlich, das es doch schon ein paar Jährchen her ist das ich mal einen Onlineshop komplett alleine aufgezogen habe…

Dieses mal war aber kein osCommerce geplant, in welches ich mich damals rein gefuchst habe, sondern ein Magento. Kopfüber ins kalte Wasser.
Ich erinnerte mich an die Zeit von osCommerce. Viel Fluchen, viele negative Meinungen dazu und dennoch habe ich es irgendwie geschafft ein gut laufendes System zu erstellen, welches auch heute noch im Einsatz ist. Auch damals rieten mir einige davon ab und einige erwähnten eigene Erfahrungen welche gescheitert sind. Der Ehrgeiz war also geweckt.

Bei Magento ist es ähnlich. Es gibt hier allerdings ganz andere Probleme.
Hauptproblem (noch immer aktuell): Der Server muss eine echte Wuchtbrumme sein, da kann nicht mal eben ein kleiner Webspace, oder ein mikriger Virtual Server ran genommen werden. Da muss schon ordentlich Leistung her. Ich denke da haben wir aber jetzt den richtigen gefunden. Mehr dazu demnächst.

Ein weiteres Problem, welches ich so nicht erwartet hätte, hat auch Peter Kröner bereits vor einiger Zeit erwähnt: Magento ist neu unbekannt, oder es ist einfach zu Umfangreich um eine wirkliche Community anzulocken. Die Foren sehen auf den ersten Blick recht gut gefüllt aus, eine wirkliche Hilfestellung gibt es dort dennoch kaum.
Letzte Woche wollte ich mir ein schickes Buch zum Thema holen, leider erst ab September 2010 erhältlich… also weiterhin im kühlen Nass schwimmen, den Kopf aber mittlerweile über Wasser.

Der Aufbau aus XML mit PHTML-Dateien war mir sehr suspekt und ich sah keine Chance das selber zu lösen. Also entschieden wir uns das ganze per getafreelancer.com zu lösen. Darauf will ich nicht länger eingehen… definitiv keine Empfehlung!

Nach einem langen Schlachtplan letzte Woche habe ich mich noch einmal selber dran gesetzt und versucht das verworrene des eingekauften Thailänders selber zu entziffern. Das gelang mir nach einiger Zeit auch und irgendwann war dann auch dieser Knoten geplatzt. Seit einigen Tagen bin ich also damit zugange mein vor einigen Monaten erstelltes Screendesign umzusetzen und Feinheiten am Design zu erstellen. Es werden noch einige Tage ins Land ziehen bis es wirklich soweit ist, da die komplette Datenstruktur der Produkte noch angepasst werden muss.

Als kleines Zwischenfazit muss ich allerdings trotz allen widrigen Umständen sagen: Ich bin ein Fan.
Es bietet besonders dem Designer unmengen an Möglichkeiten viele Feinheiten anzupassen und jedes HTML-Tag zu zerlegen. Selbst das oft erwähnte Updatefähige arbeiten am Core-Code ist möglich indem man sich quasi eine /local/-Kopie des Codes erstellt. Ich entdecke eigentlich täglich neue Möglichkeiten und bin noch lange nicht am Ende der Optimierungs-Möglichkeiten.

Um jetzt nicht so ganz ohne ein paar Screenshots zu schließen, gibt es hier noch ein paar Bildchen:

Schlussendlich aber noch ein Appell an die Magento-Entwickler:
Get rid of prototype.js – please!

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UNICUM Karrierezentrum Relaunch


oder auch… “Wo war ich und was mach ich da?”
unicum_logo
Nachdem ich in den letzten Wochen jegliche soziale Kontakte ausserhalb der Firma habe schleifen lassen, ist es jetzt soweit mal wieder etwas Luft zu schnappen. Wir haben sehr(!) intensiv an einem Relaunch des UNICUM Karrierezentrums gearbeitet.
Mein Part war, das grafische. Nachdem ein erster Entwurf gänzlich in die Hose ging, habe ich mit einem frischen und moderneren Design punkten können.

myUNICUM

Das Karrierezentrum besteht aus vier Unterbörsen (Stellenbörse, Azubibörse, Praktikumsbörse und Nebenjobbörse), je nach Börse gibt es unterschiedliche Logos und Header-Grafiken, inhaltlich verschiebt sich natürlich auch einiges, der Gesamteindruck bleibt allerdings gleich. Der Arbeitgeberbereich bekommt nur durch die farbliche Trennung einen Bruch, bleibt aber dennoch genau im gleichen Look ‘n Feel.
Von der Programmierung steckt natürlich einiges dahinter, alte unstrukturierte Daten mussten importiert werden und alle neuen haben viele neue und erweiterte Optionen bekommen. Leider wurde durch die Umstellung auf ein neues Design im Laufe der Entwicklung einiges an Zeit verloren, was man hier und da in einige jQuery-Spielereien hätte setzen können, aber die würden der Usability sowieso hier nicht sonderlich helfen.

Alles in allem eine ansehnliche Jobbörse, natürlich nicht nur für Studenten. Ich bin mir sicher, Arbeitgeber werden die neuen Eingabemasken lieben.

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